Das Rotkehlchen
Jeder kennt das Rotkehlchen. Das liegt daran, dass sie gerne die Nähe des Menschen suchen. Das Rotkehlchen ist sehr neugierig und zutraulich. Deshalb kommen sie näher heran als die meisten Vögel. Ein Rotkehlchen hat ein sehr markantes Aussehen: Es sind kleine, braune Vögel mit einer wohlbekannten orange-roten Brust. Diese Farbe erstreckt sich vom Köpfchen bis zum Unterbauch. Sowohl Männchen als auch Weibchen sehen gleich aus. Die Jungvögel des Rotkehlchens haben diese Farbe noch nicht. Sie sind hellbraun gefärbt und haben kleine Flecken. Ein ausgewachsenes Rotkehlchen ist etwa 13 Zentimeter groß. Auch der Gesang des Rotkehlchens ist gut zu erkennen. Es singt die Tonleiter auf schnelle Weise auf und ab. Sie machen oft eine Pause von 3 bis 4 Sekunden, bevor sie weiter singen. Das Rotkehlchen hat einen tickenden Ruf. Lesen Sie mehr über das Rotkehlchen unten auf dieser Seite!
Der Lebensraum des Rotkehlchens

Überall in den Niederlanden findet man das Rotkehlchen, sofern Bäume vorhanden sind. Denken Sie zum Beispiel an Wälder, Gärten und Parks. Im Winter findet man das Rotkehlchen auch in belebten Gebieten, wie Stadtparks. Solange genügend Sträucher vorhanden sind, fühlen sich Rotkehlchen wohl. Das Rotkehlchen ist grundsätzlich ein Standvogel und bleibt daher in der Nähe seines ursprünglichen Lebensraums, um zu überwintern. Ein Teil der Rotkehlchen aus den Niederlanden zieht jedoch im Winter in wärmere Gefilde. Dies geschieht oft zwischen August und November. Man findet die niederländischen Rotkehlchen dann in Spanien und Portugal. Im frühen Frühjahr ziehen sie dann wieder zurück in die Niederlande. Andersherum passiert dies auch bei Vögeln aus nördlichen Regionen: Diese ziehen aus dem Norden und Nordosten in die Niederlande. Diese Rotkehlchen kommen beispielsweise aus Deutschland, Polen und den skandinavischen Ländern. Sie bleiben dann oft bis Ende April.
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Das am besten geeignete Vogelfutter
Rotkehlchen suchen ihre Nahrung oft direkt über dem Boden. Sie schauen dann oft nach Futter, das andere Vögel vom Futtertisch geworfen haben. Rotkehlchen fressen viele Insekten, aber auch viele Beeren und Samen. Das Pflanzen von Sträuchern, an denen Beeren wachsen, ist also ein guter Weg, um Rotkehlchen in den Garten zu locken. Zufüttern kann man Rotkehlchen natürlich auch auf andere Weise, zum Beispiel mit getrockneten Mehlwürmern, aber auch mit ungekochten Haferflocken und Samenmischungen, wie diese Tüte mit Streufutter. Legen Sie diese Samenmischung an geschützten Stellen auf den Boden, um mehr Rotkehlchen in Ihren Garten zu locken.
Brutzeit und Nistkästen
Das Rotkehlchen brütet von April bis Juli. In dieser Zeit hat ein Rotkehlchen oft zwei Bruten. Jedes Gelege umfasst 5 bis 7 Eier. Die Eier eines Rotkehlchens haben eine bläulich-weiße Farbe und kleine rote Flecken. Nach dem Legen dauert es 12 bis 15 Tage, bis die Eier schlüpfen. Danach bleiben die Jungvögel noch bis zu 15 Tage im Nest. Rotkehlchen bauen ihre Nester oft selbst. Diese unterscheiden sich manchmal voneinander: Rotkehlchen bauen sowohl Halbhöhlen- (halb offen) als auch offene Nester. Diese Nester findet man oft niedrig über dem Boden, in einer Mauer, in Efeu oder in einem Baum. Auch in Nistkästen kommen Rotkehlchen gut zurecht, sofern die Nistkästen auf diese Vorlieben abgestimmt sind. Ein Nistkasten für ein Rotkehlchen muss also an einem geschützten Ort platziert werden. Sorgen Sie auch für eine geschützte Anflugroute, zum Beispiel mit Sträuchern und Pflanzen. Die speziellen Nistkästen für Rotkehlchen haben ein offenes Einflugloch und werden aufgrund der Form des Häuschens auch Balkonkästen genannt. Auch bei uns finden Sie diese Vogelhäuser. Rotkehlchen sind jedoch sehr territorial gegenüber anderen Rotkehlchen, daher ist es keine gute Idee, mehrere Nistkästen für Rotkehlchen in der Nähe voneinander aufzustellen.









