De Zwarte Mees

Die Tannenmeise

Die Tannenmeise und ihr kleiner Bruder (die Kohlmeise) sehen sich sehr ähnlich. Die Tannenmeise ist nur ein Stück kleiner: Sie ist etwa 11 Zentimeter groß. Im Verhältnis zu ihrem Körper hat die Tannenmeise einen ziemlich großen Kopf. Dieser Kopf ist schwarz, mit weißen Wangen und einem weißen Hinterkopf. Sie hat einen blaugrauen Rücken und Schwanz mit weißen Streifen auf den Flügeln. Im Gegensatz zur Kohlmeise hat die Tannenmeise keinen schwarzen Mittelstreifen auf der Brust, sie hat kein Weiß in den Schwanzfedern und ihr Bauch ist eher bräunlich-weiß statt gelb. Im Allgemeinen hat die Tannenmeise weniger leuchtende Farben als die Kohlmeise. Farblich kommt sie der Weidenmeise näher. Die Tannenmeise hat zudem eine kleine Haube. Wenn sie angespannt oder gereizt ist, stellt sie diese Haube auf. Lesen Sie mehr über die Tannenmeise am Ende der Seite!

Der Lebensraum der Tannenmeise

Die Tannenmeise ist am häufigsten in Spanien und Deutschland anzutreffen, aber generell ist der Vogel überall in Europa zu finden. In Island und Lappland kommt sie nicht vor. Eine grünere Version der Tannenmeise findet man in England und Irland. In den Niederlanden ist die Veluwe ihr Favorit. Durch die Abnahme von Nadelbäumen und kleinen Nadelholzbeständen nimmt die Anzahl der Tannenmeisen jedes Jahr ab. Nadelwälder machen nämlich einen großen Teil des Lebensraums der Tannenmeise aus. Außerdem wählen sie oft sandige Böden. Im Allgemeinen ist die Tannenmeise ein Standvogel. In manchen Jahren verursacht die Tannenmeise eine regelrechte Invasion. Von nördlichen Gebieten aus ziehen die Vögel dann durch unser Land. Manche Meisen kommen sogar aus Russland. Wenn sie eine gute Brutsaison hatten und wenig Nahrung finden können, ziehen sie ab September in andere Gebiete. Sie überwintern dann nicht in den Niederlanden, sind aber in großen Gruppen zu sehen. Dies lässt sich vor allem an großen offenen Gewässern bewundern.

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Was frisst die Tannenmeise?

Im Sommer frisst die Tannenmeise vor allem Insekten in allen Formen und Größen. Denken Sie zum Beispiel an Motten und Spinnen, aber auch an Käfer und Grillen. Im Winter weicht sie bei Insektenmangel auf Samen aus. Am Futtertisch findet man sie daher oft. Man kann ihnen hier auch mit Meisenknödeln und Erdnüssen eine Freude machen.

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Brutzeit

Ab Ende April beginnt die Brutzeit. Diese Periode dauert bis Ende Juni. Sie ist ein echter Höhlenbrüter, aber die Art der Höhle spielt für die Tannenmeise eine untergeordnete Rolle. Baumhöhlen, Nistkästen und Gänge im Boden finden sie sehr geeignet für ihr Nest. Während ihrer Brutzeit haben sie 1 oder 2 Gelege. Sie können dann bis zu 10 Eier legen. Es dauert zwei Wochen, bis die Eier ausgebrütet sind. Die Jungen bleiben danach fast drei Wochen im Nest. Danach fliegen sie aus. Sie können dann fast vollständig für sich selbst sorgen, aber die Eltern behalten noch eine Weile ein Auge auf sie. Sie füttern die Jungen noch einige Zeit zu. Tannenmeisen können gut selbst Nester bauen, nutzen aber auch gerne einen Nistkasten. Wir haben viele Arten von Häuschen, die für alle Arten von Meisen geeignet sind. Die Tannenmeise kann jedoch auch gut in Vogelhäuschen für Zaunkönige gedeihen. Die einfachen Zaunkönig-Vogelhäuschen sind in verschiedenen schönen Farben erhältlich. Diese Vogelhäuschen sind geräumig genug für die Tannenmeise, und auch das Einflugloch von 3 Zentimetern ist groß genug. Die Tannenmeise hat keine Präferenz für eine geschützte oder freie Anflugroute, nistet aber lieber an einem geschützten Ort. Achten Sie darauf, wenn Sie einen Nistkasten aufhängen.

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