Die Sommerplanung
Wie die Kolbenente ist die Knäkente eine schöne Ente, die in Gebieten mit reicher Ufer- und Unterwasservegetation gut gedeiht. Man erkennt das Männchen der Knäkente an seinem purpurbraunen Kopf. Neben dem Auge befindet sich ein weißer Streifen, der einen Bogen bildet. Sie haben eine braune Brust. Der Rücken ist grau mit schwarz-weißen Schulterfedern. Zudem findet man allerlei blaue Akzente auf den Federn der Knäkente. Das Weibchen der Knäkente sieht dem Weibchen der Krickente sehr ähnlich, ist aber größer. Die blauen Akzente sind beim Weibchen besser zu erkennen, beispielsweise auf dem Vorderflügel. Eine ausgewachsene Knäkente ist 39 Zentimeter groß und hat einen froschartigen Ruf. Lesen Sie unten auf dieser Seite mehr über die Knäkente!
Der Lebensraum der Knäkente

Die Knäkente lebt nicht nur in Europa, sondern auch in weiten Teilen Asiens. In Europa hat die Ente ein weit verbreitetes Gebiet. In den Niederlanden geht es der Knäkente nicht so gut. Innerhalb eines halben Jahrhunderts ist die Anzahl der Knäkenten in den Niederlanden um fast 90 Prozent zurückgegangen. Dies ist jedoch nicht nur der Trend in den Niederlanden, sondern in weiteren europäischen Ländern. Dies liegt vor allem an der Entwässerung und Begradigung von Grasland, aber auch an der zunehmenden Bebauung im „Groene Hart“ der Randstad. Dies ist nämlich eines der wichtigsten Lebensgebiete in den Niederlanden für die Knäkente. In den Niederlanden findet man die Knäkente zudem vor allem in sumpfigen Gebieten. Die Ente bevorzugt Standorte mit einer guten Wasserqualität und vielen Pflanzen im und am Wasser. Sie wählt auch gerne Grasland mit offenem Wasser. Die Knäkente ist ein Zugvogel und sucht daher im Winter wärmere Gebiete auf. Nach der Brutzeit zieht sie in den Norden und in die Mitte Afrikas. Sobald sie in dieser Region sind, suchen sie nach nahrungsreichen Gebieten. Hierfür müssen sie manchmal noch ein Stück weiterziehen. Die Sahelzone, das Gebiet südlich der Sahara, ist ein typisches Überwinterungsgebiet. Hier kommen im Winter dann auch sehr viele Knäkenten vor. Etwa im März oder April ist die Knäkente wieder zurück in den Niederlanden. Im Zeitraum von April bis einschließlich August ist die Wahrscheinlichkeit am größten, dass Sie sie in den Niederlanden antreffen.
Ernährung und Brut
Im Sommer fressen Knäkenten häufig Wassertiere und allerlei Insekten, die sie auf oder knapp unter der Wasseroberfläche finden. Im Winter, wenn weniger Wassertiere verfügbar sind, wählen sie auch Samen und Wasserpflanzen. Im Winter können Sie allen Enten helfen, indem Sie etwas Entenfutter ausstreuen. Hiermit können Sie die vorhandene Nahrung in der Natur gut ergänzen.
Sehen Sie sich das gesamte geeignete Futter für die Knäkente an!
Die Brutzeit der Knäkente beginnt im April, kann sich aber manchmal bis in den Sommer hinziehen. Sie haben in dieser Zeit ein Gelege. Oft bauen Knäkenten ihr Nest auf dem Boden, in der Nähe des Wassers. Sie suchen sich dann einen Platz am Ufer mit dichter Vegetation aus, damit das Nest gut geschützt ist. Es kann vorkommen, dass Sie eine Reihe von Nestern nahe beieinander finden, da Knäkenten sich manchmal dazu entscheiden, in Gruppen oder Paaren zu brüten. Das Gelege kann aus 8 bis 11 Eiern bestehen. Es dauert etwa 3 Wochen, bis die Eier ausgebrütet sind. Nach 35 bis 40 Tagen können die jungen Knäkenten fliegen. Wenn Sie die Chance auf Bruterfolg bei Knäkenten erhöhen möchten und in einem wasserreichen Gebiet wohnen, kann es eine gute Idee sein, einen Entenkorb aufzustellen. Entenkörbe können für ein sicheres Nest genutzt werden und sind für Raubtiere schwer erreichbar. Dies liegt an der Form des Korbes: Durch die schmale Öffnung können größere Raubtiere und sogar einige Vögel nicht in den Entenkorb gelangen. Dadurch bleiben die Eier sicher. Der Entenkorb wird am besten über dem Wasser platziert. So verringern Sie die Wahrscheinlichkeit, dass ein Raubtier den Korb dennoch erreicht. Die Knäkente bevorzugt ein Nest an einem geschützten Standort. Von dort aus kann sie auch gut auf Nahrungssuche gehen.









