De Steenuil

Der Steinkauz

Unter den kleineren Eulen ist der Steinkauz am bekanntesten. In den Niederlanden sieht man den Kauz vor allem in landwirtschaftlichen Landschaften. Er ist oft auf Bauernhöfen anzutreffen und scheut sich nicht, sich in die Nähe von Menschen zu begeben. Der Steinkauz ist nur 22 Zentimeter groß und besitzt ein braunes bis graubraunes Federkleid. Die Eule hat weiße Streifen und tropfenförmige Flecken. Das Erkennungsmerkmal des Steinkauzes sind die leuchtend gelben Augen, die von weißen „Augenbrauen“ geziert werden. Die Rückseite des Eulenkopfes ähnelt oft sehr der Vorderseite, natürlich ohne die leuchtend gelben Augen. Die Zeichnung auf der Rückseite erinnert jedoch oft an einen Eulenkopf mit geschlossenen Augen. Der Steinkauz plustert seine Federn auf, wodurch der kleine Vogel dennoch auffällt. Er hat lange, befiederte Beine und gibt ein charakteristisches Eulengeräusch von sich. Lesen Sie unten auf dieser Seite mehr über den Steinkauz!

Lebensraum des Steinkauzes

Sie finden den Steinkauz in weiten Teilen Europas, jedoch nicht im Norden. Besonders in Spanien, Frankreich, Italien und Rumänien gibt es große Populationen. Im Norden der Niederlande gibt es nur wenige Steinkäuze. Die meisten sind im mittleren Osten und Südosten der Niederlande zu finden. Dies liegt vor allem an ihrer Vorliebe für kleinräumige Agrarlandschaften. Ein Wechsel aus Hecken, Bäumen und kleinen Wiesen ist günstig für den Steinkauz. Sie jagen nämlich am liebsten in offenem Gelände mit niedriger Vegetation. Steinkäuze sitzen gerne auf niedrigen Pfählen oder Zäunen, da sie von dort aus ihre Beute gut beobachten können. Sie brüten gerne in alten Bäumen und Scheunen. Steinkäuze sind Standvögel und bleiben daher auch im Winter in der Nähe ihres Brutplatzes. Wenn sie jung sind und flügge werden, finden sie ihren neuen festen Lebensraum oft in der Nähe ihres Geburtsortes.

Steinkauz-Nistkasten kaufen?

Wohnen Sie in der idealen Gegend für den Steinkauz? Dann ist die Anschaffung eines Nistkastens eine gute Idee. Steinkäuze nutzen gerne Nistkästen zum Brüten. Die Brutzeit des Steinkauzes fällt in den Frühling, zwischen April und Mai. Sie brüten dann fast einen Monat lang auf ihrem Gelege. Ein Gelege besteht aus 3 bis 5 Eiern. Die Jungen werden danach noch eine beträchtliche Zeit von ihren Eltern versorgt. Der ideale Platz für einen Nistkasten hat eine freie Einflugschneise, sodass die Steinkäuze den Nistkasten leicht erreichen können. Der Kasten muss nicht in einer geschützten Umgebung hängen, am besten sogar in einer freien Umgebung. Für einen Standort mit diesen Eigenschaften ist dieser Steinkauz-Nistkasten eine gute Option. Er muss jedoch zwischen 2 und 10 Meter über dem Boden befestigt werden. Obwohl der Steinkauz die Sonne manchmal durchaus genießen kann, ist es nicht ratsam, den Nistkasten in der prallen Sonne aufzuhängen. Auch sollte der Regenfall so weit wie möglich begrenzt werden.

Nahrung des Steinkauzes

Steinkäuze sind bei ihrer Ernährung nicht allzu wählerisch. So fressen sie neben Feldmäusen auch andere kleine Säugetiere wie kleine Vögel, Amphibien und Insekten. Sie fressen jedoch keine Samen oder anderes Futter, mit dem man vielen anderen Vögeln eine Freude machen kann. Steinkäuze können also nicht zugefüttert werden. Rücksicht auf die Steinkäuze kann man jedoch nehmen, indem man sich für spezielle Trinkwasserschalen für Vieh entscheidet. Die regulären Schalen sind nämlich gefährlich für Steinkäuze, da sie darin ertrinken können. Es gibt jedoch spezielle Tränken, aus denen Steinkäuze leichter wieder herauskommen können.

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