Die Schwanzmeise
Diese Schwanzmeise sieht aus wie ein kleines Knäuel mit einem langen Schwanz. Außerhalb der Brutzeit werden sie oft in kleinen Gruppen gesichtet. Schwanzmeisen haben eine weiße Brust und einen weißen Bauch. Auch am Kopf weist der Vogel weiße Akzente auf, nämlich am Hals, auf den Wangen und auf der Oberseite des Kopfes. Über dem Auge verläuft ein schwarzer Überaugenstreif, der sich über den Rücken fortsetzt. Der Ansatz der Flügel ist rotbraun, fast rosafarben. Der Rest der Flügel ist schwarz mit weißen Streifen. Auch der Schwanz ist schwarz. Junge Schwanzmeisen sind am Kopf und am Schwanz bräunlicher gefärbt. Eine ausgewachsene Schwanzmeise ist durchschnittlich 14 Zentimeter groß. Der Schwanz macht etwa 8 Zentimeter der Länge aus. Lesen Sie unten auf dieser Seite mehr über die Schwanzmeise!
Wo lebt die Schwanzmeise?

Schwanzmeisen finden Sie überall in Europa. Nur im hohen Norden, wo es keine Bäume gibt, kommt die Schwanzmeise nicht vor. In den Niederlanden findet man die Schwanzmeise vor allem im östlichen Teil des Landes. Seit Ende des letzten Jahrhunderts kommt der Vogel auch häufiger im Westen vor, da dort die Wälder erweitert wurden. Sie kommen nämlich am häufigsten in waldreichen Gebieten vor, da sie dort am liebsten brüten. Zudem suchen sie ihre Nahrung zwischen Baumrinden und Zweigen. Sie können hervorragend selbst auf den dünnsten Zweigen balancieren. Da es leichte Vögelchen sind, können sie auch prima an den Zweigen hängen, während sie kleine Insekten davon picken. Die Schwanzmeise ist ein echter Standvogel. Er zieht nie weit von seinem ursprünglichen Brutgebiet weg, von dem Ort, an dem sie selbst aus dem Ei geschlüpft sind. Im Winter müssen sie manchmal etwas weiter vom Gebiet abweichen, auf der Suche nach Nahrung. Sie können die Schwanzmeise also das ganze Jahr über in den Niederlanden finden. Die Brutzeit der Schwanzmeise beginnt Ende März und dauert bis Mitte Mai. Sie bauen ein Nest in Form einer Kugel. Hierfür verwenden sie allerlei Moose. Meistens wird das Schwanzmeisennest an einem geschützten Ort gebaut. Dadurch sind die Eier sicher. Auch die Anflugroute zum Nest ist geschützt. In der Brutperiode der Schwanzmeise hat der Vogel ein Gelege. Dieses Gelege kann zwischen 8 und 12 Eier enthalten. Es dauert bis zu zwei Wochen, bis die Eier ausgebrütet sind. Danach kann es noch fast drei Wochen dauern, bis die Schwanzmeisen bereit sind auszufliegen. Auch nach dem Ausfliegen sind die Vögel noch nicht vollständig selbstständig. Sie werden noch zwei Wochen von den Eltern gefüttert. Nach der Brutzeit trifft man die Schwanzmeise fast immer in kleinen Gruppen an. Sie verhalten sich dann sehr sozial, indem sie die anderen Vögel rufen und zusammenbleiben. Auch wenn ein Vogel zurückbleibt, warten sie, bis dieser sich wieder der Gruppe anschließt. Sie tun dies nicht nur bei Vögeln der gleichen Art. Sie werden auch oft zusammen mit anderen Meisen und Baumläufern gesehen. Eine Schwanzmeise nistet auch gerne in einem Nistkasten, sofern dieser für Meisen geeignet ist.
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Was frisst die Schwanzmeise?
Im Sommer stehen allerlei winzige Insekten auf dem Speiseplan. Denken Sie beispielsweise an kleine Ameisen und Spinnen, aber auch an Insekten, die wir mit dem bloßen Auge kaum sehen können. Auch Raupen schmecken ihnen. In den Wintermonaten sind die Insekten nicht zahlreich. Deshalb weichen sie manchmal auf andere Nahrungsgruppen aus, wie zum Beispiel Samen. Diese picken sie von den Enden der Zweige. Sie können die Schwanzmeise also vielleicht nicht mit einem Nistkasten anlocken, aber mit leckerem Futter. So sind sie verrückt nach Fettknödeln und anderem Futter, aus dem sie kleine Samen herauspicken können. Wenn Sie Schwanzmeisen in Ihrem Garten haben möchten, tun Sie gut daran, Fettknödel zu platzieren. Wählen Sie beispielsweise einen Fettknödel-Eimer. In diesem Eimer befinden sich 35 Fettknödel. Genug also, um eine ganze Menge Vögel durch den Winter zu helfen.









