Mönchsmeise
Wo tote Bäume vorhanden sind, finden Sie die Weidenmeise. Totholz wird nämlich weich, was die Weidenmeise hervorragend für den Bau ihres Nestes nutzen kann. Die Weidenmeise sieht der Sumpfmeise sehr ähnlich. Beide sind an der Oberseite graubraun und an der Unterseite schmutzig-weiß gefärbt. Auf dem Kopf ist die Weidenmeise schwarz. Da der Kopf nicht glänzt, sondern matt ist, heißt dieser Vogel Weidenmeise. Zudem hat er einen schwarzen Kehlfleck und weiße Wangen. Eines der wenigen Merkmale, mit denen man die Weidenmeise von der Sumpfmeise unterscheiden kann, ist der helle Streifen auf dem Flügel. Eine ausgewachsene Weidenmeise ist 12,5 Zentimeter groß. Außerdem hat der Vogel einen charakteristischen Gesang und Ruf. Dieser ist nämlich sehr laut und klar. Lesen Sie mehr über die Weidenmeise am Ende dieser Seite!
Wo finde ich die Weidenmeise?

Die Weidenmeise hat ein großes Verbreitungsgebiet in ganz Eurasien. In allen gemäßigten, waldreichen Gebieten von Großbritannien bis nach Japan kommt die Weidenmeise vor. Am liebsten wählt sie weiches Holz, wie bei Weidenbäumen. Oft entscheidet sich der Vogel daher auch für tote Bäume. Das Holz von toten Bäumen ist nämlich oft weicher. An der Küste trifft man die Weidenmeise eher selten an, da sie sich lieber auf höher gelegenem Gelände aufhält. Sie entscheiden sich auch zunehmend für Heiden mit viel Anflug, Holundergebüsch und Laubwälder mit geringerer Dichte. Besonders bei den Oostvaardersplassen ist viel Lebensraum für die Weidenmeise durch Beweidung verloren gegangen. Obwohl Weidenmeisen oft nach Totholz suchen, wählen sie gerade oft junge Wälder. Ein möglicher Grund hierfür ist, dass es in jungen Wäldern weniger Konkurrenz um gute Nistplätze gibt. Sie scheinen auch eine Vorliebe für feuchtere Waldgebiete zu haben. Die Weidenmeise ist ein Standvogel. Das bedeutet, dass sie auch außerhalb der Brutzeit in der Nähe ihres Brutreviers bleibt. Im Winter gehen sie auch manchmal in kleinen Gruppen auf Nahrungssuche, auch außerhalb ihres eigenen Lebensraums.
Ernährung
Die Weidenmeise frisst sehr viele Insekten und kann also aus einem großen Angebot wählen. Denken Sie beispielsweise an Fliegen, Bienen und Wespen, aber auch an Ameisen, Käfer und Raupen. Im Winter fressen sie auch allerlei Samen und Früchte. Manchmal landen sie daher auch auf einem Futtertisch. Dies kommt nicht sehr oft vor, um der Weidenmeise also zu helfen, können Sie auch einige Samen und Ähnliches unter Sträuchern und Bäumen ausstreuen. Stellen Sie beispielsweise allerlei Samen und Hülsenfrüchte auf einen Futtertisch und verteilen Sie etwas Streufutter im restlichen Garten. Dieses Streufutter ist für alle Jahreszeiten geeignet.
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Brutzeit
Die Brutzeit der Weidenmeise beginnt im April. Neben Bäumen bauen sie ihre Nester manchmal auch in halb verrotteten Pfählen, wie denen von Zäunen. Dies wird oft vom weiblichen Weidenmeisenweibchen gemacht. Sie bauen das Nest oft auch ganz alleine. In der Brutzeit haben die Weibchen oft ein Gelege mit etwa 8 Eiern. Sie bebrüten diese allein. Es dauert ungefähr zwei Wochen, bis die Eier ausgebrütet sind. Nachdem die Jungen aus den Eiern geschlüpft sind, bleiben sie noch eine Weile im Nest. Meistens dauert dies zwischen 17 und 20 Tagen. Danach fliegen sie aus, werden aber noch eine Zeit lang von den Eltern gefüttert. Wenn Sie gerne Weidenmeisen in Ihrer Umgebung hätten, können Sie einen speziellen Nistkasten für Weidenmeisen anschaffen. Weidenmeisen haben in Bezug auf einen Nistkasten oft dieselben Vorlieben wie andere Meisenarten. Hängen Sie das Häuschen an einem schönen, geschützten Ort auf, dies wird von der Weidenmeise bevorzugt. Sorgen Sie dabei aber dafür, dass die Anflugroute für die Weidenmeise frei ist, also dass keine großen Äste im Weg stehen.









