De Kleine Bonte Specht

Kleinspecht

Der kleinste Specht der Niederlande ist gerade einmal 15 Zentimeter groß. Er ist etwa so groß wie ein Spatz. Wie alle Spechte fliegt auch der Kleinspecht in einer wellenförmigen Flugbahn. Der Vogel ist schwarz mit einem weißen Bauch, weißen Streifen auf den Flügeln und einem weißen Fleck an der Kopfseite. Das Männchen trägt ein rotes Käppchen. Im Gegensatz zum Buntspecht hat dieser Specht keinen roten Unterbauch. Auch der Kleinspecht nutzt seinen Schnabel, um in Holz zu hacken, tut dies jedoch auf sanftere Weise und hält dies länger durch. Lesen Sie mehr über den Kleinspecht weiter unten auf dieser Seite.

Der Lebensraum

Der Kleinspecht kommt an vielen Orten in Europa vor, insbesondere in den gemäßigten Zonen. Sehr warme Länder, wie Südspanien, werden oft gemieden. Auch Island hat keine Kleinspechte. In den Niederlanden sind sie vor allem in der östlichen Hälfte des Landes anzutreffen, insbesondere in der Achterhoek. Dort sind sie vor allem in den Monaten März bis Juli zu sehen. Sie bevorzugen Laub- oder Mischwälder. Weiche Baumarten wie Birke und Weide sind am beliebtesten, da sie dort am besten picken können. Dadurch findet man den Kleinspecht in ganz unterschiedlichen Gebieten, vom Landgut bis zum Park und vom Friedhof bis zum Sumpf. Er ist ein Standvogel, bleibt also meist in der Nähe seines Brutgebiets. Im Winter müssen sie sich oft weiter von ihrem Brutrevier entfernen, um Nahrung zu finden. Die Brutzeit des Vogels dauert von April bis Mai. In dieser Zeit legen sie einmalig 5 bis 6 Eier. Es dauert dann 10 Tage, bis die Eier schlüpfen. Die Jungen bleiben gut drei Wochen im Nest, bevor sie ausfliegen. Auch danach werden sie noch wochenlang von ihren Eltern versorgt. Der Kleinspecht nistet meist in einem toten Laubbaum, nutzt aber auch gerne einen Nistkasten.

Sehen Sie sich den Nistkasten für den Kleinspecht an

Nahrung für den Kleinspecht

Der Kleinspecht frisst im Sommer häufig Insekten. Diese pickt er mithilfe seines scharfen Schnabels aus den Stämmen und Ästen von Bäumen. Im Winter, wenn ein Mangel an Insekten herrscht, greift er oft auf Früchte zurück. Um dem Kleinspecht zu helfen, können Sie ihn auch mit Samen zufüttern. Besonders Sonnenblumenkerne sind auf dem Futtertisch sehr beliebt. Wählen Sie also im Winter beispielsweise einen Sack Sonnenblumenkerne, um den Kleinspecht zuzufüttern.

Welcher Nistkasten?

Kleinspechte nutzen jedes Mal eine neue Höhle. Sie legen oft eine kleine Nistöffnung an, die exakt rund sein muss. Am liebsten nisten sie in einem Baum. Wenn Sie einen Nistkasten für den Kleinspecht verwenden möchten, ist es daher ratsam, diesen an einem Baum an einer geschützten Stelle aufzuhängen. Dem Vogel ist es egal, ob der Anflug frei oder geschützt ist, daher stellen Sträucher um einen Baum oder tief hängende Äste kein Problem dar. Der ideale Nistkasten für den Kleinspecht hat viele Ähnlichkeiten mit dem für den Haussperling. Die Vögel sind etwa gleich groß und benötigen daher ebenso viel Platz.

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