Die Ringeltaube
In den Niederlanden ist diese große Taube die am weitesten verbreitete aller Taubenarten. Sie kommt daher überall im Land vor. Man erkennt sie an dem weißen Fleck am Hals, der rosafarbenen Brust und einem breiten weißen Streifen auf den Flügeln. Diese Streifen sind im Stand nicht gut zu sehen, wohl aber im Flug. In der Luft kann man sie daher gut von anderen Tauben unterscheiden, die diese Streifen nicht haben. Eine junge Ringeltaube sieht der ausgewachsenen Ringeltaube genau ähnlich, ihr fehlt jedoch der Fleck am Hals. Ausgewachsen erreicht die Ringeltaube eine Größe von 41 Zentimetern. Wie andere Tauben hat sie ein charakteristisches, tiefes Gurren. Lesen Sie unten auf der Seite mehr über die Ringeltaube!
Der Lebensraum der Ringeltaube

Die Ringeltaube hat einen sehr weiten Lebensraum, der vom Norden Europas bis nach Nordafrika reicht. Auch auf dem gesamten asiatischen Kontinent ist die Ringeltaube anzutreffen. Am häufigsten kommt sie jedoch in Europa vor. Nur auf Island fehlt die Taube. In den Niederlanden findet man sie überall, mit den höchsten Konzentrationen im Osten und Süden. Nur in Gebieten ohne Bäume wird man ihr kaum begegnen. Sie können in vielen Landschaften gut gedeihen, wie etwa in Gärten, Parks, auf Feldern und in Wäldern. In den Niederlanden bleiben die meisten Ringeltauben ortstreu, auch im Winter. In dieser Zeit findet man sogar mehr Tauben in den Niederlanden, da die Ringeltauben aus Deutschland und Skandinavien in unser Land ziehen. In kalten Wintern ziehen manche niederländische Ringeltauben nach Frankreich oder Spanien. Sie kehren dann zur Brutzeit wieder zurück. Diese Zeit beginnt im Frühjahr und dauert bis in den Sommer hinein. Ringeltauben können jedoch das ganze Jahr über brüten. Es kann also vorkommen, dass man im Herbst ein Nest entdeckt. Ringeltauben brüten oft hoch oben im Baum. Hier bauen sie Nester aus ein paar Zweigen. Dies tun sie nicht immer sehr sorgfältig, wodurch Nester gelegentlich kaputtgehen oder aus dem Baum fallen können. Dann beginnt die Ringeltaube einfach wieder von vorn. Sobald sie ein stabiles Nest haben, legen sie zwei Eier. Sie können bis zu drei Bruten pro Jahr haben. Es dauert etwa 16 Tage, bis die Eier schlüpfen. Danach bleiben die jungen Ringeltauben noch 4 Wochen im Nest. Es dauert dann noch eine Weile, bis die Tauben gut fliegen können. Im Allgemeinen haben die Jungen später in der Brutzeit bessere Chancen, das Erwachsenenalter zu erreichen. Im Herbst gibt es nämlich weniger Feinde, die das Nest ausrauben können.
Nahrung
Taubenküken erhalten in der ersten Woche nach dem Schlüpfen Kropfmilch von ihren Eltern. Dies ist eine Substanz, die im „Kropf“ der Taube gebildet wird. Dies ist ein Teil ihres Verdauungssystems. Danach fressen Tauben alle Arten von pflanzlichen Produkten, wie Knospen, Samen und Blätter. Auf Feldern suchen sie oft nach Getreideresten. In Gärten sind sie auch häufig anzutreffen, da sie dort nach Essensresten suchen, die Menschen hinterlassen. Da Ringeltauben allerlei Nahrung vom Boden aufpicken, kann man sie im Winter gut zufüttern. Dies gelingt am besten, indem man Winterfutter im Garten verteilt und verstreut. Sorgen Sie dafür, dass das Futter nicht nur auf dem Futtertisch liegt. Viele Vögel fressen nicht direkt vom Futtertisch, sondern suchen nach den Samen, die heruntergefallen sind. Das gilt auch für die Ringeltaube. Für alle Arten von Vogelfutter können Sie ebenfalls zu uns kommen. Wählen Sie zum Beispiel das 4-Jahreszeiten-Streufutter. In diesen Säcken befindet sich eine gute Ergänzung zu der natürlichen Nahrung, die im Winter vorhanden ist. Es ist für jeden Vogel etwas dabei.









