Der Grünling
Der Name dieses Vogels sagt alles über sein Aussehen aus: Überall in seinem Gefieder findet man die Farbe Grün wieder. Das Männchen des Grünfinken ist leuchtend grün, insbesondere an Bauch, Kopf und Rücken. An den Flügeln hat der Grünfink graue Akzente. Die Handschwingen und Schwanzfedern des Grünfinken sind gelb. Das Weibchen des Grünfinken hat diese ebenfalls, ist ansonsten aber weniger leuchtend grün. An Bauch, Rücken und Kopf ist das Weibchen eher graugrün. Ein junger Grünfink ähnelt dem Weibchen, ist aber etwas gräulicher und weist Streifen auf dem Gefieder auf. Der ausgewachsene Grünfink ist ein pummeliger, finkenartiger Vogel von etwa 15 Zentimetern Größe. Lesen Sie unten auf dieser Seite mehr über den Grünfinken!
Wo finde ich den Grünfinken?

Der Grünfink kommt in weiten Teilen Europas vor. Darüber hinaus findet man den Vogel auch im Nahen Osten und in Nordafrika. Er kann also sowohl in kalten als auch in gemäßigten und warmen Klimazonen gut gedeihen. Der Grünfink bevorzugt oft halboffene Landschaften, ist aber nicht allzu wählerisch. Er baut seine Nester in der Nähe von Wäldern, etwa am Waldrand oder in offenen Bereichen im Wald. Er ist zudem häufig in der Nähe von Bebauungen zu finden. Der Grünfink hat sich also gut an seine Umgebung angepasst. Im Allgemeinen sind Grünfinken Standvögel. Das bedeutet, dass sie auch im Winter in der Nähe ihres Brutgebiets bleiben. Nach der Brutsaison muss der Grünfink weiter nach Nahrung suchen, da diese in seinem eigenen Brutgebiet nicht immer in ausreichender Menge vorhanden ist. Deshalb ziehen sie oft in kleinen Gruppen umher. Im Winter sucht der Grünfink seine Nahrung häufig auf Feldern. Grünfinken aus kälteren Ländern ziehen im Winter weg. Sie fliegen dann manchmal recht weit, zum Beispiel in den nördlichen Teil Afrikas wie nach Marokko. Grünfinken aus Skandinavien überwintern in den Niederlanden. Sie können sie also das ganze Jahr über bei uns finden.
Brutsaison und Nahrung
Der Grünfink hat eine recht lange Brutzeit. Diese dauert von Ende März bis August. Grünfinken bauen am liebsten ihr eigenes Nest. Sie fertigen ein Nest in Form eines kleinen Napfes mithilfe von allerlei Zweigen und Ästchen an. Sie verwenden dann kleine Federn und gefundene Tierhaare, um den Napf auszukleiden. Der Grünfink bevorzugt einen geschützten Nistplatz, meist in einem Gebüsch oder in Koniferen. Der Anflugweg zum Nest kann sowohl frei als auch geschützt sein. In der Brutzeit hat der Grünfink zwei Bruten. Ein Gelege besteht aus etwa 4 oder 5 Eiern. Es dauert 2 Wochen, bis diese Eier schlüpfen. Sobald sie das Nest verlassen haben, bleibt die Familie noch für eine kurze Zeit zusammen. Die Jungen werden dann noch von beiden Elternteilen betreut. Auch das Füttern der Jungen gehört dazu. Da sie ihre Nester gerne selbst bauen, können Sie dem Grünfinken nicht viel helfen, indem Sie ein Vogelhaus aufhängen. Was die Nahrung betrifft, können Sie jedoch etwas für den Grünfinken tun. Grünfinken fressen eine ganze Reihe von Samen und Beeren, bevorzugen aber Hagebutten. Denken Sie beispielsweise an die Hagebutten, die an der Hundsrose zu finden sind. Sie suchen jedoch auch oft den Futtertisch auf, wo sie häufig Sonnenblumenkerne wählen. Bei uns finden Sie einen praktischen Sack mit Sonnenblumenkernen. Hiermit holen Sie sich eine gute Ergänzung zur natürlichen Nahrung des Grünfinken ins Haus. Grünfinken hängen auch schon mal an Netzen mit Erdnüssen. Diese können Sie ebenfalls pro Sack zu 1 Kilo bei uns bestellen.









