De Goudvink

Der Gimpel

Dieser schöne Fink unterscheidet sich von anderen Finken dadurch, dass er sich immer in kleinen Gruppen oder Paaren aufhält. Dies, während die meisten Finken große Gruppen bevorzugen. Der Gimpel hat einen breiten Hals. Dadurch wirkt er etwas mollig. Der männliche Gimpel ist ein auffälliger Vogel mit einem rot-rosa Bauch. Auch die Wangen des Vogels sind rot. Des Weiteren hat der Vogel einen grauen Rücken, eine schwarze Kopfkappe und einen Schwanz mit einem weißen Unterbauch. Die schwarzen Flügel des Gimpels haben einen weißen Streifen. Der Schnabel ist kurz, schwarz und dick. Auch das Weibchen hat diese schwarzen Akzente, besitzt aber nicht die erkennbare rote Farbe des Männchens. Der weibliche Gimpel hat eine weniger auffällige braun-graue Grundfärbung. Der junge Gimpel ähnelt diesem, hat aber keine schwarze Kopfkappe. Einmal ausgewachsen ist der Gimpel 15 Zentimeter groß. Lesen Sie unten auf dieser Seite mehr über den Gimpel!

Der Lebensraum des Gimpels

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Der Gimpel ist in ganz Europa zu finden, meidet aber die sehr heißen Regionen. Die gemäßigten Gebiete und Bergregionen werden hingegen häufig von Gimpeln aufgesucht. Er sucht meist die Wälder auf, aber auch halboffene Landschaften sind beliebt. In den Niederlanden findet man den Vogel oft in der Mitte und im Osten des Landes, aber auch in den Dünen kann man dem Gimpel begegnen. Er ist nicht wählerisch, was die Baumart betrifft. Genau wie der normale Buchfink kann der Gimpel in Nadel-, Laub- und Mischwäldern gedeihen. Auch das Alter des Waldes spielt kaum eine Rolle; sowohl junge als auch alte Wälder ziehen den Gimpel an. Solange nur genug Abwechslung vorhanden ist. Der Gimpel kann sich also in mehreren Gebieten behaupten. Der Gimpel zieht nicht weg: Die niederländischen Gimpel sind Standvögel und bleiben auch im Winter in der Nähe ihres Brutgebiets. Sie ziehen im Winter zwar etwas weiter weg als zu ihrem ursprünglichen Brutplatz. In dieser Zeit findet man in den Niederlanden sogar mehr Gimpel als gewöhnlich, weil Gimpel aus nordöstlichen Ländern des Verbreitungsgebiets zum Überwintern in die Niederlande kommen.

Brüten und Nahrung

Gimpel entscheiden sich fast immer dafür, ein eigenes Nest zu bauen. Dies tun sie meist in dichten Sträuchern. Das Gimpelweibchen sammelt Gras, Moos und Blätter. Zusammen mit einigen Zweigen werden diese Materialien zu einem Nest zusammengefügt. Wenn das Nest fertig ist, kann das Brüten beginnen. Im Herbst werden oft schon Pärchen gebildet. Diese bleiben meist bis zum Ende der Brutzeit zusammen. Die Brutzeit findet zwischen Ende April und Juni statt. Gimpel haben meist 2 Gelege, können aber in einer guten Saison auch 3 Gelege haben. In einem Gelege befinden sich 4 bis 6 Eier. Gimpeleier sind an ihrer hellblauen Farbe und den dunklen Punkten zu erkennen. Nach dem Legen der Eier dauert es noch 13 oder 14 Tage, bis die Eier schlüpfen. Danach bleiben die Jungen noch bis zu 18 Tage im Nest, bevor sie flügge werden. Sie sind dann noch nicht vollkommen selbstständig und werden noch einige Wochen von ihren Eltern versorgt. Gimpel sind Pflanzenfresser. Sie fressen Beeren verschiedener Pflanzen. Dies tun sie wegen der Samen, die sich in den Beeren befinden. Auch die Samen vieler Kräuter, wie Greiskraut, Brennnessel und Gänsedistel, sind Teil des Nahrungsspektrums des Gimpels. Weiterhin fressen sie auch Samen einiger Bäume, wie der Esche. Bei Mangel an Samen im Winter fressen sie sogar die Knospen von Bäumen. Dies sorgt dafür, dass sie bei Obstbauern keine gern gesehenen Gäste sind. Sie fressen in dieser Zeit nämlich auch in hohem Tempo die Knospen von Obstbäumen. Man kann den Gimpel auch am Futtertisch antreffen. Dort bevorzugen sie Sonnenblumenkerne, aber auch andere Samen werden gefressen.

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