De Glanskop

Sumpfmeise

Sumpfmeisen folgen der Verbreitung der Rotbuche. Mit anderen Worten: Wo eine Buche steht, ist eine Sumpfmeise. Die Sumpfmeise gehört zu den Meisen, fällt aber deutlich weniger auf als viele andere Meisenarten. Sie ähnelt der Weidenmeise sehr, mit dem natürlichen Unterschied, dass die schwarze Färbung am Kopf glänzend statt matt ist. Zudem hat die Sumpfmeise kein helles Feld auf den Flügeln. Auch der Kinnfleck dieses Vogels ist kleiner als der der Weidenmeise. Sie sind jedoch gleich groß, nämlich 12,5 Zentimeter. Die Sumpfmeise hat einen ganz eigenen Gesang, der dennoch sehr charakteristisch für eine Meise ist. Der Gesang klingt nämlich wie eine Laserpistole und der Ruf des Vogels ist sehr explosiv. Lesen Sie mehr über die Sumpfmeise unten auf dieser Seite!

Der Lebensraum der Sumpfmeise

Die Sumpfmeise ist im gesamten Verbreitungsgebiet der Rotbuche zu finden. Dieser Baum kommt nicht in den sehr kalten und sehr warmen Regionen vor, wie etwa im Norden und Süden Europas. Deshalb ist die Sumpfmeise dort auch nicht anzutreffen. Im Norden und Südwesten der Niederlande kommt der Vogel nur selten vor. Es gibt jedoch Sumpfmeisenpopulationen in den Küstengebieten und in Limburg. Am häufigsten ist der Vogel jedoch in den waldreichen Gebieten von Twente, der Veluwe und dem Utrechtse Heuvelrug anzutreffen. Je älter der Wald, desto größer die Wahrscheinlichkeit, dass sich die Sumpfmeise dort ansiedelt. Der Wald muss insgesamt mindestens 4 Hektar umfassen. Die Sumpfmeise ist ein Standvogel. Das bedeutet, dass sie eigentlich immer am selben Ort bleibt, sowohl in der Brutzeit als auch im Winter. Im Winter müssen sie oft weiter nach Nahrung suchen. Dadurch streifen sie häufig weiter von ihrem ursprünglichen Brutplatz umher. Dies tun sie oft zusammen mit anderen Meisen. Ab Mitte April beginnen sie mit dem Brüten. Meistens haben sie ein Gelege, es kann aber vorkommen, dass sie zwei haben. Abhängig von der Nahrungsverfügbarkeit umfasst ein Gelege mindestens 5 bis maximal 11 Eier. Es dauert etwa zwei Wochen, bis die Eier schlüpfen. Danach bleiben die Jungen noch 18 bis 19 Tage im Nest, bevor sie ausfliegen. Auch nach dem Ausfliegen werden sie noch zwei Wochen lang von den Eltern versorgt und gefüttert. Sumpfmeisen bauen meist ihr eigenes Nest in altem, verrottendem Holz. Manchmal nutzen sie auch einen Nistkasten.

Ernährung

Im Sommer frisst die Sumpfmeise allerlei Insekten und Wirbellose. Da diese im Winter weniger verfügbar sind, fressen sie dann oft Samen. Die Sumpfmeise ist nicht immer am Futtertisch zu sehen, aber wenn sie da ist, frisst sie alles Mögliche. Wählen Sie zum Beispiel Streufutter in praktischen Ein-Kilo-Beuteln.

Nistkasten / Vogelhaus kaufen?

Sumpfmeisen bevorzugen, wie viele andere Meisen auch, einen geschützten Standort für ihr Nest. Wenn Sie darüber nachdenken, einen Nistkasten aufzuhängen, ist es daher wichtig, den richtigen Standort zu wählen. Zudem muss die Einflugschneise zum Häuschen frei sein, damit die Sumpfmeise den Eingang leicht erreichen kann. Sumpfmeisen nutzen Nistkästen, die für alle Arten von Meisen geeignet sind. Diese Nistkästen haben ein Einflugloch von etwa 2,6 bis 3,1 Zentimetern. Dadurch können größere Vögel diesen Nistkasten nicht betreten. Bei uns finden Sie mehrere schöne Nistkästen für Sumpfmeisen; diese Häuschen sehen in Ihrem Garten sehr schön aus.

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