De Boomklever

Der Kleiber

Kleiber verdanken ihren Namen einem besonderen Talent: Sie können sowohl kopfüber als auch kopfaufwärts an einem Baum entlanglaufen. Man erkennt den Kleiber gut an seiner auffällig blauen Farbe. Der Rücken, die Flügel, der Kopf und der Schwanz des Kleibers sind blau, während die Brust und der Bauch bräunlich gefärbt sind. In der Brutzeit sind vor allem die Farben des Männchens leuchtend. Mit einer Körperlänge von 13 Zentimetern sind sie kleine Vögel, aber ihre Zehen sind vergleichsweise lang. Das ist praktisch, denn so kann der Kleiber seinen Halt am Baumstamm gut bewahren. Auch die Krallen des Vogels sind sehr lang. Der Kleiber hat einen langen und spitzen Schnabel. Außerdem ist es ein sehr lauffreudiger Vogel. Die Rufe dieses Vogels sind oft hoch und hüpfend. Unten auf dieser Seite finden Sie weitere Informationen über den Kleiber!

Wo findet man den Kleiber?

Der Kleiber ist sehr standorttreu und bleibt eigentlich das ganze Jahr über in seinem eigenen Revier. Wenn sie jung sind, erkunden sie manchmal noch die Umgebung, aber danach sind sie ihrem eigenen Lebensraum treu. Besonders in den gemäßigten Teilen Europas sind sie häufig anzutreffen. Extreme Kälte und Hitze vermeiden sie am liebsten. Da sich der Kleiber am liebsten in alten Laubwäldern niederlässt, findet man ihn vor allem im Osten des Landes. Außerdem ist dieser Vogel auch in Parks und Gärten zu sehen, da er manchmal eine Vorliebe für offenere Plätze hat. Das Vorhandensein von Bäumen ist jedoch wichtig, da sie die kleinsten Insekten aus der Baumrinde picken.

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Ernährung

Der Kleiber frisst Insekten, die er selbst unter der Rinde der Bäume hervorklaubt. Zudem fressen sie auch viele Samen und Nüsse. Sie klemmen diese Samen oft im Baumstamm fest und hacken sie dann mit ihrem scharfen Schnabel auf. Sie können mit ihren langen Zehen auch selbst Samen festhalten und dann fressen. Um dem entgegenzukommen, können Sie Samen und ähnliches in die Ritzen von Bäumen legen. Sie können sich auch für einen bereits gefüllten Futterstamm entscheiden. Der Stamm ist mit Fett und allerlei Samen gefüllt. Des Weiteren kommen sie auch gerne an Futtertische. Sie lieben Erdnüsse und Erdnussbutter. In Vogel-Erdnussbutter stecken oft Stücke von Nüssen und Samen. Der Kleiber pickt diese Stückchen gerne heraus. Befestigen Sie diesen Topf in einem schönen Erdnussbutterhäuschen.

Brutperiode

Der Kleiber baut am liebsten sein eigenes Nest. Dies tun sie mit großer Präzision: Sie bauen oft ihr eigenes Einflugloch mit Schlamm. So können größere Vögel nicht in ihr selbst gebautes Nest gelangen. Als Basis nutzen sie oft alte Spechthöhlen, die sie dann ganz nach eigenem Wunsch einrichten. Dafür benutzen sie Blätter und Baumrinde. Kleiber brüten auch oft mehrmals im selben Nest. Die Brutperiode für Kleiber beginnt im April. Sie haben ab April zwei Bruten, jede mit 6 bis 9 Eiern. Der Kleiber mag zwar ein Höhlenbrüter sein und sein Nest gerne selbst bauen, aber Sie können ihm immer unter die Arme greifen. Ein gutes Beispiel hierfür ist der Boomkruiper Basic, eine perfekte Basis für den Kleiber, die er selbst weiter gestalten kann. Wo Sie diesen aufhängen, spielt keine große Rolle, der Kleiber kann sich in geschützten wie in offenen Gebieten gut zurechtfinden. Sie profitieren jedoch von einer geschützten Anflugroute zu ihrem Nest. Eine waldreiche Umgebung ist daher sehr gut geeignet. Das Dach ist ebenfalls praktisch für den Kleiber. Wenn sie selbst ein Nest bauen, fertigen sie oft selbst ein Dach für zusätzlichen Schutz an.

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