Sind Marienkäfer nützlich?
Jeder begegnet ihm einmal. Einem Marienkäfer! Diese kleinen, aber vor allem niedlichen Insekten wirken durch ihre rote Farbe mit den schwarzen Punkten oft fröhlich. Aber was leisten sie eigentlich für die Natur? Und wie kannst du dafür sorgen, dass mehr Marienkäfer in deinen Garten kommen? In diesem Blogbeitrag erklären wir dir, was Marienkäfer tun und wie du die Chancen maximierst, sie in deinem Garten begrüßen zu dürfen!
Über den Marienkäfer
Der Marienkäfer ist ein nützliches Tierchen, nicht nur für die Natur, sondern auch für dich! Ein Marienkäfer ist nämlich ein Blattlausfresser. Blattläuse fressen viel von deinen Pflanzen und können sie von Blättern, Nektar und anderen Pflanzensäften befreien. Das ist natürlich nicht beabsichtigt! Um dir ein Bild zu geben: Ein ausgewachsener Marienkäfer frisst bis zu dreitausend Blattläuse pro Monat! Das spart also eine ganze Menge Blattläuse in deinem Garten.
Marienkäfer haben oft Schwierigkeiten beim Überwintern. Oft sieht man, dass Marienkäfer in Gruppen überwintern, doch diese Tierchen finden nicht immer einen geeigneten Nistplatz. Oft setzen sie auf Laubhaufen, die sich im Herbst gebildet haben, aber im Winter schnell verschwinden, wodurch sie dann doch erfrieren. Auch alte Schuppen gehören zu den häufig genutzten Überwinterungsplätzen. Eigentlich schade, wenn man bedenkt, dass diese Tierchen viele Pflanzen vor Blattläusen schützen können.
Stelle ein Marienkäferhaus auf!
Doch es gibt eine Lösung für dieses Überwinterungsproblem. So kannst du zum Beispiel daran denken, ein Marienkäferhaus aufzustellen. Dieser Nistkasten wurde speziell entwickelt, damit sich Marienkäfer darin gut einnisten können. Aber wie und wo hängt man so ein Häuschen auf? Zunächst ist es wichtig, dass der Nistkasten windgeschützt hängt und kein Regen oder anderer Niederschlag in das Häuschen gelangen kann. So ist das Häuschen nämlich zugänglicher für den Marienkäfer. Auch die Höhe kann den Unterschied zwischen Leerstand und Besiedlung des Nistkastens ausmachen. Die geeignete Höhe für ein Marienkäferhäuschen liegt zwischen 30 und 60 Zentimetern. Kontrolliere das Häuschen regelmäßig! Es kann sein, dass der Nistkasten nicht immer die richtigen Bewohner anzieht; wenn das Häuschen nämlich von Schädlingen besetzt wird, ist es ratsam, es rechtzeitig zu reinigen! Als „finishing touch“ kannst du etwas Laub und anderes weiches Nistmaterial in das Marienkäferhäuschen legen.
Neben dem Marienkäferhäuschen gibt es auch andere Faktoren, die einen Marienkäfer anlocken können. Denke zum Beispiel einmal an verschiedene Pflanzenarten, die Marienkäfer lieben! Das sind Pflanzen wie der Weißdorn, die Linde und die Haselnuss. Dennoch haben Marienkäfer einen absoluten Favoriten, wenn es um die Bepflanzung im Garten geht: Brennnesseln! Lass also ruhig ein paar davon für diese nützlichen Tierchen stehen. Auch Äste und Blätter musst du nicht aus deinem Garten entfernen, du könntest sie aber zu verschiedenen Haufen zusammenkehren! So machst du deinen Garten also „marienkäfersicher“.
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